Werte Ehrenmitglieder, geschätzte Passivmitglieder, liebe Musikkameradinnen- und Kameraden.
Das erste Vereinsjahr meines Präsidiums ist zu Ende gegangen.
Wetterbericht für das Jahr 2001: sehr nass und eher kühl
Der chronologische Jahresablauf:
Samstag, 17. März
räumten wir unser "Hüttli" und zügelten den Inhalt ins neue Magazin in der Unterhalle, das neue Reich unseres Materialverwalters.
Donnerstag, 22. März
Unterhaltungsabend. Das zweite Jahr, dass wir den Unterhaltungsabend auch am Donnerstag durchführen. Der Publikumsaufmarsch war schon bedeutend grösser als vor einem Jahr.
Samstag, 24. März
2. Auflage des Unterhaltungsabends: Mit der konzertanten Blasmusik und einer guten Stückwahl begeisterten wir den vollen Saal. Im Zwischenteil spielten die Tambouren mit Patrick Zwahlen und seinen Jungtalenten. Ein grosses Merci an Dich Pädu. Der 3. Teil, unser Showblock, wurde von Ivo Maynard und Pesche Weibel inszeniert. Die zwei Helfer von Pesche konnten mit ihren Sketches das Publikum begeistern.
Das Publikum dankte es mit grossem Applaus. Ein grosses Merci an unseren Dirigenten für seine grosse Arbeit für diesen Unterhaltungsabend.
Für 60 Jahre Musizieren konnten wir an diesem Abend noch unseren Ehrendirigenten Aschi Schmocker ehren. Er wurde am Amtsmusiktag noch speziell geehrt und bekam die Auszeichnung als CISM Veteran vom Eidg. Musikverband.
Anschliessend spielte der Alleinunterhalter Eric Fiechter bis in den frühen Morgen
zum Tanz auf.
Sonntag, 8. April
umrahmten wir den Gottesdienst von Herrn Pfarrer Thöni mit anschliessendem Apero. Der Anlass war besonders, da alle die, welche vor 50 Jahren konfirmiert wurden, eingeladen waren.
Sonntag, 10. Juni
Musiktag in Lyssach. Bei Regen marschierten wir auf der Bernstrasse bis zum Car. Leider war der Regen für den ganzen Tag unser treuer Begleiter. Nach dem Empfang hatten wir Zeit um unseren Nachbarvereinen zuzuhören. Vor unserem Expertisenkonzert spielten wir in der Festhütte vor einem sehr dankbaren Publikum. Dann waren wir an der Reihe und präsentierten unsere Ouvertüre "New York" den Experten und einem kritischen Publikum. Nach dem Mittagessen regnete es immer noch und die Marschmusik wurde abgesagt. Wir verbrachten den Nachmittag in der Festhütte mit der Unterhaltung der Vereine . Am späteren Nachmittag dann Rückkehr nach Hause. Als wir in Münchenbuchsee ankamen und Marschmusik zum Löwen machten, zeigte sich sogar noch die Sonne.
Besten Dank an Trixle für die Organisation und Coni und Ueli Vogt für die Spende der Getränke.
Freitag, 15. Juni
Marschmusikparade in Burgdorf. Auch dieser Tag war wieder nass. Aber kein Grund für eine grosse Aufregung Wir standen ein für die Marschmusikdarbietung als plötzlich die Strasse leer war. Es begann wie aus Kübeln zu regnen. Aber nichtsdestotrotz versuchten wir es noch einmal. In der Hälfte der Strecke begann es wieder zu giessen. Aber wir sind wetterfest und machten Marschmusik bis zum Ende.
Nach uns sagten sie die Marschmusikparade ab. Wir zeigten uns von unseren besten Seite und wie wir kameradschaftlich ein super Verein sind. Wir unterhielten die Gäste unter der Laube mit unserer Musik. Das wurde von der Harmoniemusik Burgdorf mit Getränken und einem Dankesbrief honoriert.
Samstag, 16. Juni
Auch der Buchsimärit war nass. Seit wir unser Platzkonzert auf dem Parkplatz beim Schützenhaus geben, musste der Auftritt zum ersten Mal infolge schlechtem Wetter abgesagt werden.
Dienstag 19. Juni
war unser Platzkonzert am Seedorfweg. Merci unseren Spendern Ernst Schmocker und Jürg Mäder. Wir müssen uns an der Öffentlichkeit mehr präsentieren, nur so können wir neue Mitglieder motivieren.
Dienstag, 26. Juni
Platzkonzert in Diemerswil mit anschliessendem Bräteln bei Francis Berdat im Garten. Markus Müller, unser Gastsänger am Kirchenkonzert, kam zu uns um sich vorzustellen, so dass wir wussten mit wem wir es am Kirchenkonzert zu tun haben werden.
Ein grosses Merci an Francis Berdat und Alfred Hofer für die grosszügige Spende der Getränke und der Grilladen welche wir auf unserem renovierten Grillrost zubereiten konnten. Hier ein Merci an Daniel Hirschi für seine Bemühungen und Arbeit für den neuen Rost.
Dienstag, 24. Juli
Die erste Probe nach den Ferien stand im Zeichen der Bundesfeier und den Vorbereitung unseres Waldfestes.
31. Juli und 2. August
Einrichten für unser Waldfest.
1. August
feier in der Saalanlage bei wunderbarem Sommerwetter und unserer Darbietung vor vielen leeren Stühlen im grossen Saal.
Freitag, 3. August
Waldfest: wollen oder wollen wir nicht? Wieder einmal mehr meldete sich unser treuer Begleiter dieses Jahres: der Regen. Wir sagten den Freitag ab und pünktlich auf halb neuen begann es in Strömen zu regen.
Auch am Samstag war nicht ganz klar ob wir beginnen wollen oder nicht. Aber der Vorstand entschied: wir beginnen unser Waldfest. Aber die Besucherinnen und Besucher blieben wegen dem zweifelhaften Wetter aus und wir entschieden, dass wir um 23.00 Uhr das Waldfest abbrechen und definitiv auf das nächste Wochenende verschieben.
Freitag 10. und Samstag 11. August
führten wir unser traditionelles Waldfest bei kühlen Temperaturen aber bei grossem Publikumsaufmarsch durch. Am Sonntag bestritt die Village Street Band zum ersten Mal ein Matinee an unserem Waldfest. Es war sicher ein Erfolg! Ein Merci an die Band für ein gagenfreies Auftreten.
An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Helferinnen und Helfern für den grossen Einsatz an diesem Fest.
Dienstag, 14. August
konnten wir unserem Ehrenmitglied Albert Schmocker zu seinem 80 Geburtstag ein Ständli geben.
Samstag, 18. August
konnten wir unser neues Probelokal beziehen. Es ist schön einen so guten Raum als Probelokal zur Verfügung zu haben. Merci an unseren Materialverwalter und den Helfern für das Zügeln.
Samstag, 1. September
konnten wir das neue Probelokal, genannt "Paul Klee-Aula" noch mit einem Fest offiziell einweihen.
Samstag, 8. September
fuhren wir mit dem Car Richtung Grindelwald zum Hochteitsständli von Regula Hegg und Daniel Anliker. Wir wünschen Euch für die Zukunft alles Gute. Noch einmal Merci für das Apero im Restaurant über Grindelwald.
Samstag, 15. September
Die traurige Nachricht vom Tode unserem Ehrenmitgliedes Albert Schmocker. So schnell kann das Leben sein.
Donnerstag, 20. September
Beerdigung von Albert Schmocker.
Freitag, 21. September
Geburtstagsständli bei Markus Häderli. Die Überraschung war uns und Marianne Häderli sehr gelungen und wir konnten Markus dort eine grosse Freude machen.
Sonntag, 23. September
Musikreise nach Erlach an das Winzerfest. Natürlich, es regnete wieder einmal. Das Essen war gut, die Laune war super, auch die Stimmung trotz dem Wetter war hervorragend. Bei strömendem Regen absolvierten wir den Umzug mit Bravour. Ein Dankeschön an Peter Weibel für die Organisation.
Samstag, 13. und Sonntag, 14. Oktober
Lotto bei schönstem Wetter! Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern. Das gibt uns immer einen schönen Zustupf in die Vereinskasse.
Freitag, 19. Oktober
Geburtstagsständli bei unserem Ehrenmitglied Fritz Junker. Es ist immer schön bei ihm ein Ständli zu geben. Ein grosser Dank an Dich Fritz für die Bewirtung an Deinem Geburtstag.
Samstag, 20. Oktober
Die traurige Nachricht vom Tode unseres Aktivmitgliedes Markus Häderli. Wir sind tief betroffen und erschüttert über diese Nachricht. Für Markus war es sicher auch eine Erlösung von seiner unheilbaren Krankheit und den Schmerzen. Markus, Du wirst in unseren Herzen weiterleben.
Freitag, 26. Oktober
Beerdigung von Markus Häderli. Das Leben ist manchmal wirklich hart.
Sonntag, 4. November
An der MüGA in der Saalanlage, bei vollem Saal, gaben wir am Nachmittag ein stündiges Konzert. Mit grossem Applaus dankten die Besucher unseren Auftritt. Wir durften wieder mal die Atmosphäre eines Auftrittes geniessen.
Freitag, 16. November
Kirchenkonzert mit der Musikgesellschaft Wengi in der Kirche Rapperswil. Bei nicht ganz vollbesetzter Kirche bestritten wir ein schönes Kirchenkonzert.
Montag, 19. November
Entlassungsfeier in der Saalanlage mit einem dankbaren Publikum und einem Gastdirigenten: Beat Roth.
Sonntag, 25. November
Kirchenkonzert in der Kirche Münchenbuchsee. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt. Man muss nur das richtige Anbieten dann kommen die Leute.
Im Gespräch mit den Zuhörern, scheint die diesjährige Musikauswahl besonders gefallen zu haben. Durch unseren Gastsolist Markus Müller bekam unser diesjähriges Kirchenkonzert einen besonderen Charakter. Das Publikum honorierte es am Schluss mit grossem Applaus. Ein Dankeschön an die Musikgesellschaft Wengi unter der Leitung von Jakob Bühler und an unseren Sänger, Markus Müller (ohne Bett).
Samstag, 15. Dezember
Adventssingen. Wieder in einer vollbesetzten Kirche. Sehr feierlich. Eine schöne Tradition ist entstanden. Herr Stähli, dem gemischten Chor, den Bläsern und natürlich allen die es möglich machen ein herzliches Dankeschön.
Samstag, 15. Dezember
Altjahreshöck in der Saalanlage. Wir wurden durch Felix Müller und seinem Saalanlage Team sehr verwöhnt. Das Menu war super. Danke auch an Patrick Zwahlen für Deine Musik, dem Doppelquartett Bärner Bär, welches uns ein Ständli brachte und Daniel Hirschi für seinen sehr abwechslungsreichen Wettbewerb. Es war sehr interessant: Merci Dänu!
Ein riesiges Danke allen, die sich einsetzten im Vorstand, als Dirigent, als freiwillige Helfer, in der Musikkommission. Es ist nicht selbstverständlich. Ohne Eure Unterstützung hätte ich mein erstes Jahr als Präsident nicht über die Runde gebracht. Wir brauchen weiterhin Eure Unterstützung, denn ohne diese geht gar nichts. Dank gehört auch den Angehörigen, den Lebenspartnern, den Ehegatten, den Freunden, die Euch unterstützen und Euch auch diese Zeit einräumen. Besonders danken möchte ich meiner Frau Gaby für das grosse Verständnis meiner Abwesenheit zu Hause und meinen beiden Kindern. Ohne die grosse Unterstützung von Ihnen ist es nicht möglich ein Präsidium, in diesem Ausmass, zu Eurer Zufriedenheit zu bewältigen.
Danke natürlich auch an all jene, die regelmässig in die Probe kommen. Ohne Musikantinnen und Musikanten wäre eine Arbeitermusik wohl ziemlich aufgeschmissen! Ich hoffe, wir können auch das nächste Vereinsjahr zu Eurer Zufriedenheit vollenden. Ich hoffe, die Fehler vom ersten Vereinsjahr ausgemerzt zu haben und dass wir ein schönes 2002 haben werden.
Tragen wir Sorge, nicht nur zur Umwelt, sondern auch zu unserer Kameradschaft, dem zusammen Musizieren, der Menschlichkeit.
Bericht: Urs Walthert