Arbeitermusik 2011-2

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Jahresbericht 2000 - Präsident Fritz Wüthrich

Werte Ehrenmitglieder, geschätzte Passivmitglieder, liebe Musikkameradinnen- und Kameraden.

Das Vereinsjahr wurde geprägt durch:
Aufräumarbeiten am Waldfestplatz. (Lothar)
Musikfest in Koppigen. Erstesmal nach neuem Reglement.
Der sehr traurige Verslust unseres Musikkameraden "Edu" Eduard Brand.

Der chronologische Jahresablauf:

22./23. Januar
Skitag Kalberhöni. Es gab nur einen Gewinner und einen Verlierer - Eric Schrag. Ich danke trotz allem, Barbara und Jakob Bühler fürs organisieren.

9. März
Öffentliche Hauptprobe: erstmals am Donnerstag. Mit sehr grosser Konzentration spielten wir unser Programm den 46 Besucher vor. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Namen Konzert mehr Zuhörer anlocken werden.

11. März
Mit der konzertanten Blasmusik und der guten Stückwahl begeisterten wir den vollen Saal. Im Zwischenteil spielte "Pädu" Zwahlen mit seinen Jungtalenten oder schon Virtuosen auf ihren Schlaginstrumenten. Mich freut es riesig das die Initiative zu einer eigenen Tambourengruppe ergriffen wurde und mit sehr viel Herzblut begeistert wird. Einen grossen Applaus für dich Pädu. Der 3. Teil (Showblock) wurde von Ivo Maynard und Pesche Weibel inszeniert und mit den nötigen und ergänzenden Worten moderiert. Das Publikum dankte es mit grossem Applaus. Wie bei den Megashows musste man Stars einfliegen. Bei uns kommen sie aus dem Bärenried. Das Schwiizerörgeliquartett Bärenried welches verstärkt wurde durch unseren Soloörgeler Edu Brand. Herzlichen Dank euch allen. Die Sangriaband spielte mit grossem Erfolg bis weit in den morgen hinein, dass jedes müde Bein aktiviert werden konnte.

11. März
Herzliche Gratulation zu deinem 85.Geburtstag Walter Bill. Er ist gerade mit seiner Frau in Gunten hoch über dem Thunersee in der Kur. Wir danken dir ganz herzlich für deine grosse Spende.

27. März
Waldfestplatz aufräumen nach dem Lothar. Allen Helfern danke ich ganz herzlich für den Einsatz unter sehr nassen Bedingungen. Gott sei Dank, dass es die Autowaschanlage gab, so konnten die Kleider mit Hochdruck und Schaum vom Dreck befreit werden.

1. Juni
Um 10.00 Abmarsch vom ObisCorner Richtung Diemerswil mit Marschmusik. Unter sengender Sonne umrahmten wir den Feldgottesdienst mit Pfarrer Liechti für die Turner der Mittelländischen Turnfahrt. Nach der Predigt zogen die rund 1200 Turner und Turnerinnen in allen Himmelsrichtungen wieder davon. Wir wurden von den Buchsivereinen verwöhnt. Besten Dank. (Die Sonne sorgte fast für eine Ueber-zeitbewilligung.)

4. Juni
Abholen des Gemischten Chors. Die erste Runde war vergebens, denn der Chor verfehlte das richtige Geleise. Als sie 15 später bei uns ankamen, begleiteteten wird sie musikalisch und sicher zum Löwen. Herzliche Gratulation zu eurem Erfolg.

16. Juni
Marschmusikparade in Burgdorf. Mich freut dieser Anlass nicht nur wegen der schönen, ehrwürdigen Kulisse, sondern auch wegen der Kameradschaft im Amtsmusikverband Fraubrunnen und Umgebung. Da hat man besser Zeit für einander, als am Musiktag.

17. Juni
Märit: einmal mehr bei sonnigem, heissen Wetter.

18. Juni
Musiktag in Koppigen, auf dem Oeschberg. Optimalste Wetterbedingungen zum Einmarsch in 4-er Kolonne durch die prächtige Allee. Nach kurzem Einspielen zur Expertise in einen Hangar. Der Gedanke beruhigt, dass jeder Verein unter gleichen Bedingungen juriert wird. Unter heiss brennender Sonne standen wir zur Marschmusik ein. Der Einsatz wurde von den unzähligen am Strassenrand stehenden Besuchern mit kräftigem Applaus gedankt. Anschliessend spielten wir gemeinsam die Uraufführung vom AMVFU-Marsch. Dass alles so gut geklappt hat, verdanken wir unserer "Trix" Brenzikofer. Vielen herzlichen Dank.

27. Juni
Ständli auf dem Mätteliparkplatz. Hier erfreuten wir eine grosse Zuhörerschar vor Ort oder auf den umliegenden Balkonen. Anschliessend wurden wir noch bei Ueli Staudemann zu Wurst, Bier und Sangria eingeladen. Dieser fröhliche Anlass wurde von einer schlechten, traurigen Nachricht überschattet. Edu Brand ist im Spital und hat einen positiven Befund auf Krebs.

4. Juli
Letzte Probe. Das "Brätle" gehört schon fast so zu uns wie das Amen in der Kirche. An dieser Stelle bedanke ich mich bei Alice Hofmann und Jakob Fuhrer für eure Spende.

27. Juli
1. Probe im Swisscomgebäude bei der Saalanlage. Der Raum ist begrenzt aber zum guten Glück auch die Zeit. Nach dem Abdecken der Wände mit Fliess, von Otto Röthlisberger gratis zur Verfügung gestellt, ist es erträglicher zu musizieren.

6. August
Die traurige Nachricht vom Tod unseres sehr geschätzten, lieben Musikkameraden Eduard Brand. Wir sind tief betroffen und erschüttert. Liebes Vreni, an dieser Stelle nochmals alles, alles Gute. Sei versichert, Edu lebt in unseren Herzen weiter.

10. August
Beerdigung von Eduard Brand. Das Leben ist manchmal wirklich hart.

11. - 13. August
Traumhaftes Waldfestwetter, dies dankten uns auch die zahllosen Waldfestbesucher. Am Sonntag waren wir riesig froh über die Sonnenschirme, denn der wunderschöne Waldfestpatz, welcher mit Holzhäcksel ausgelegt wurde, wirkte unter der direkten Sonneneinstrahlung wie ein Backofen. An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Helfern ganz besonders nach einer solch einschneidenden Woche.

29. August
Ständli zum 87. Geburtstag von Walter Schüpbach. Bei lauem Sommerabend konnten wir Walter mit seiner ganzen Nachbarschaft überraschen und riesig erfreuen. Herzlichen Dank für deine riesige Spende welche wir nach deinem Wunsch für neue Instrumente einsetzen werden.

2. September
Musikreise. Herzlichen Dank den beiden Organisatoren Pesche Weibel und Ivo Maynard. Da ich leider nicht teilnehmen konnte, genoss ich etwas später eure Reise auf den Bildern unserer Homepage.

17. September
Matineekonzert im renovierten Kirchgemeindehaus. Beinahe vollzählig "büscheleten" wir uns auf die Bühne und spielten den aufmerksamen Besuchern ein stimmungsvolles Konzert im gewohnter AMM - Manier.

20. Oktober
Geburtstagsständli bei Fritz Junker. 87 Jahre und noch voll im Schwung, wenn der Jubilar von seinen Erlebnissen rund um die Arbeitermusik erzählt. Fritz wir alle danken dir und deiner Frau für den gemütlichen Abend mit Speis und Trank. Danke für eure Spende.

21. / 22. Oktober
Lotto bei schönstem Wetter. Trotzdem die Leute kamen. Herzlichen Dank allen Helfern und Helferinnen. Das gibt uns immer einen schönen Zustupf in unsere Kasse.

26. November
Kirchenkonzert mit der Jugendmusik. Ich stelle immer wieder fest, dass wir mit unserem Konzert eine sehr grosse Freude machen können. Im Gespräch mit den Zuhörern, scheint die diesjährige Musikstückauswahl besonders gefallen zu haben.

7. Dezember
Bei grauem nebligen und kaltem Wetter mussten wir Abschied nehmen von unserem lieben Ehrenmitglied Walter Schüpbach. Wir behalten dir ein ehrendes Andenken. Du wirst immer ein wenig unter uns sein, wenn wir mit deinen Instrumenten spielen.

16. Dezember
Adventsingen. Wieder in einer vollbesetzten Kirche. Sehr feierlich. Eine schöne Tradition ist entstanden. Herrn Stähli, dem gemischten Chor, den Bläsern und natürlich allen die es möglich machen ein herzliches Dankeschön.

16. Dezember
Altjahreshöck in der Saalanlage. Wir wurden durch Felix Müller und seinem Saalanlage Team sehr verwöhnt. Das Menü war wirklich super. Danke auch Patrik Zwahlen für deine Musik. Daniel Hirschi für seine Demonstration wie Illusionen entstehen! Aus Posaunen werden Trompeten etc. Und nichts ist mehr wie es ist. Natürlich alles Dank der Technik. Und die versteht Daniel sehr gut. Wirklich interessanter Beitrag.

Ein riesiges Danke allen, die sich einsetzen im Vorstand, als Dirigent, als freiwillige Helfer, in der Musikkommission. Es ist nicht selbstverständlich. Wir brauchen auch weiterhin eure Unterstützung, denn ohne geht gar nichts. Dank gehört auch den Angehörigen, den Lebenspartnern, den Ehegatten, den Freunden, die euch unterstützen und euch auch diese Zeit einräumen. Danke natürlich auch all jenen, die regelmässig in die Probe kommen, ohne Musikanten wäre eine Arbeitermusik wohl ziem-lich aufgeschmissen oder? Schön, dass es euch gibt. Euch alle. Zu meinem Arbeitsalltag gibt mir die Musik einen schönen Ausgleich. Auch Auseinandersetzung mit verschieden Menschen und Meinungen. All das macht das Leben doch interessant und Lebenswerk. Tragen wir Sorge nicht nur zu unserer Umwelt, sondern auch zu unserer Kameradschaft, dem zusammen Musizieren, der Menschlichkeit.

Mein letzter Bericht als Präsident der Arbeitermusik. Ich will mich nicht verlieren in vielen Worten. Ein grosses Dankeschön allen, die mich tatkräftig unterstützt haben. Ohne eure Hilfe hätte ich dieses Amt nicht ausführen können. Meinem Nachfolger wünsche ich von ganzem Herzen viel Freude und Erfolg. Alles Gute. Ich freue mich auch weiterhin als Mitglied bei euch zu spielen.

Bericht: Fritz Wüthrich

 

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